Mär 13

von Rainer Meyer

Viele, die versuchen ihre Website fürs Suchmaschinen-Ranking zu optimieren, konzentrieren sich sehr stark auf die Gewinnung guter Backlinks von anderen Websites, ohne dabei die Relevanz der Bedeutung der internen Links auf ihrer eigenen Website zu berücksichtigen. Aber allein durch die Änderung der internen Link-Bezeichnungen (der Texte, die den internen Link erhalten) kann man das Ranking von bestimmten Seiten stark beeinflussen.

Jeder Link zu einer anderen Webseite der eigenen Webpräsenz sollte die Keywords oder Keyword-Kombinationen enthalten, die für diese Seite relevant sind und von denen man zugleich erwarten kann, dass sie von Besuchern auf Suchmaschinen eingegeben werden.

Beispiel:

Insbesondere die Startseite der Webpräsenz erfordert hier eine genaue Betrachtung. Denn diese hat meist den höchsten PageRank – also die meiste Wertschätzung von anderen Websites. Wichtig ist, dass man diese Power über interne Links gezielt auf die Webseiten überträgt, die für die Performance des Webauftritts und die Generierung von Umsatz entscheidend sind.

Denn leider gilt: Je mehr Links nach außen zeigen, desto weniger Power übertragen diese Links auf die einzelnen Webseiten. Deshalb sollte man von der Startseite relativ wenige Links auf die Hauptseiten der eigenen Webpräsenz verweisen. Weniger wichtige Seiten sollten aber von irgendeiner dieser Seiten aus verlinkt sein (z. B. einer Seite “Übersicht” oder “Sitemap”), damit der Suchmaschinen-Robot auch alle Seiten der Webpräsenz findet.

Sollen allerding dem Besucher der Startseite weitere Links zur besseren Steuerung seiner Zugriffe gegeben werden, dann kann man auch ein Link-Attribut zurückgreifen, dass innerhalb der Blogger-Szene eigentlich verpönt ist: “rel = nofollow“.

Diese Anweisung war von den Suchmaschinen entwickelt worden, um Spam-Kommentare in Blogs für das Ranking von Webseiten unwirksam zu machen. Denn ein so gekennzeichneter Link wird nicht vom Suchmaschine-Robot verfolgt und überträgt somit keine Link-Power auf die verlinkte Seite und kann aber von Menschen trotzdem zum Wechseln auf andere Seiten der Webpräsenz genutzt werden.

Mär 07

von Rainer Meyer

Relativ neu ist das “Search-based Keyword Tool”, mit dem gezielt nach Keywords für bestimmte Webseiten seiner Webpräsenz nach-recherchieren und neu-suchen kann. Dieses Tool ist für zwar für Suchmaschinen-Marketing mit Google-AdWords ausgelegt, kann aber auch sehr gut für die Suchmaschinen-Optimierung eingesetzt werden. Denn es zeigt auf, welche Keyword-Kombinationen schon auf der eigenen Website berücksichtigt sind. Es zeigt weiterhin auf, wie das Suchvolumen für diese Keyword-Kombinationen ist, ob es sich denn lohnt hier weiter in Suchmaschinen-Optimierung zu investieren. Nützlicherweise werden auch alternative Keyword-Kombinationen mit ihrem Suchvolumen aufgezeigt, die bisher noch nicht auf der eignen Webpräsenz berücksichtigt wurden. Man kann also neue Vorschläge für Landing-Pages bekommen, also für neue Webseiten, auf die man gezielt Besucher zieht, um sie für einen Auftrag zu gewinnen.

Am besten man probiert das mal praktisch aus und wechselt auf die Website

http://www.google.com/sktool/#

und gibt eine bekannte Website ein und schon ein Keyword, das man jetzt und/oder zukünftig für die Website für relevant entwickeln will und klickt schließlich auf Find Keywords.

Nun werden hierzu sehr interessante Ergebnisse aufgezeigt.

Im oberen Bereich der Ergebnisse wird aufgezeigt, welche Webseiten oder Adressen der zu prüfenden Website schon mit dem Keyword verbunden sind. Unter kommen weitere Vorschläge für Keyword-Kombinationen, die man auf zukünftigen Webseiten (oder etwa in Blogbeiträgen) aufnehmen kann. Die mittleren Spalten lassen in etwa erkennen, welche Wettbewerbssituation man für eine Google-AdWords-Kampagne zu berücksichtigen hätte.

Will man das Suchvolumen, für eine bestimmte Keyword-Kombination genau prüfen, dann klickt man auf die Lupe rechts neben der Keyword-Kombination. Nun wird mittels Google “Insights for Search” das Suchvolumen weltweit angezeigt und man kann durch zusätzliche Einstellungen dies auf bestimmte Regionen und bestimmte Zeiträume einschränken.

Insgesamt also auch sehr schönes Produkt, um langfristig im Sinne der “Long-Tail-Optimierung” für bestimmte Nischen zusätzlichen Traffic auf die eigene Website zu ziehen. Man sollte dann durch Blogbeiträge oder neue Webseiten dafür sorgen, dass für in Deutschland bisher nicht so beachtete Keyword-Kombinationen neue und interessante Suchmaschinen-optimierte Inhalte bereit gestellt werden.

Feb 26

von Rainer Meyer

Websites können sich als Google-News-Quelle zur Verfügung stellen, wenn bestimmte Rahmenbedingen gegeben sind. So sollten in erster Linie hier auch tatsächlich News regelmäßig erscheinen. Gut geeignet scheinen hier Blogs zu sein, die sich mit aktuellen Themen und Trends beschäftigen. Vorteilhaft ist hier, dass Blogs ja für jeden neuen Artikel einen eigenen Link generieren.

Allerdings müssen weiterhin diese News interessant sein, damit sie auch besucht und verlinkt werden. Gerade Journalisten arbeiten häufig mit Google-News und um bei dieser Interessengruppe Aufmerksamkeit zu finden, geben Unternehmen viel Geld aus.

Die Anmeldung von Websites bei Google-News ist völlig kostenlos .Dies Anmeldung ist über den Hilfe-Text in der Fußleiste von Google-News http://www.google.de/support/news_pub/?hl=de erreichbar. News-Produzenten werden als “Verleger” bezeichnet. Aber jede Website kann hier angemeldet werden, indem einfach der Link für die Startseite oder den Blog übermittelt wird. Ein Mitarbeiter von Google wird die Website dann anschauen und ggf. diese als News-Quelle freischalten. Weder einzelne Artikel noch Pressemeldung können so lanciert werden. Möglich ist nur die Aufnahme einer Website oder Bereiche einer Website mit laufenden News.

Bei der inhaltlichen Prüfung kommt es darauf an, dass es sich um redaktionellen Content handelt. Es müssen also Texte sein, die sich inhaltlich mit einer Thematik beschäftigen und nicht bloße Werbung sind. Von Vorteil ist es auch, wenn die Artikel namentlich gekennzeichnet sind und auf einen bestimmten Autor verweisen. Dies ist bei Blogs gegeben bzw. leicht herstellbar. Die weiteren technischen Voraussetzungen sind allgemeiner Art: Die Webinhalte für die News müssen für die Suchmaschinen-Robots zugänglich sein und diesen auch lesbaren Text liefern.

Was könnte das ganze aus der Sicht der Suchmaschinen-Optimierung bringen? Wenn die Artikel gut recherchiert und interessant gemacht sind, dann werden sie sicherlich auch beachtet und verlinkt. Google indiziert dann auch häufiger die Website. Und schließlich bekommt man einen Link von http://news.google.de/, was auch das Renommee fördern kann.



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